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Wilder Kaiser - Stripsenjoch - Tourenbeschreibung
Pfandlhof (783 m) - Anton Karghaus im Hinterbärenbad (829 m) - Hans Berger Haus (936 m) - Stripsenjoch (1577 m) - vorbei am Stripsenkopf (1807 m) - Feldalmsattel (1433 m) - Feldamsattel hinab (1401 m) - Im Längeck - Talwärts zum Hinterbärenbad



Der Weg zum Hans-Berger-Haus beginnt im Hinterbärenbad und führt anfangs über Stege und Treppen, vorbei an Bächen, Geröllflächen, alten Wurzeln und viel Totholz.


Nach ca. 30 Minuten erreicht man das Hans-Berger-Haus, auch Kaisertalhütte genannt.



Bergauf geht es weiter. Der Weg führt anfangs durch Laub-Mischwald (vorwiegend Buchen). Mit zunehmender Höhe sinkt der Anteil an Laubbäumen, der Nadelholzanteil nimmt zu.


Schließlich erreicht man eine kleine Waldlichtung mit schönem Ausblick zur Kleinen Halt (2116 m).



Die letzte Etappe zum Stripsenjoch führt über sehr steiles Gelände mit engen und kurzen Serpentinen beidwegig gesäumt mit Legföhrenbewuchs.


Dann ist das Stripsenjoch errecht.


Bei einer kurzen Rast mit Mittagessen im Gastgarten des Stripsenjoch-Hauses in 1580 m Höhe, genießen wir die Aus- und Fernblicke talwärts und beobachten Kletterer in den Steilwänden des Wilden Kaisers, aber auch viele Alpendohlen.





Anschließend wandern wir vorbei am Stripsenkopf und gehen weiter in Richtung Höhenweg.


Behaarte Alpenrosen (Rhododendron hirsutum) aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) waren zu dieser Jahreszeit meist schon verblüht, sodass nur noch die langen Blütenstiele mit endständig rot gefärbten Kapseln zu sehen waren.



Zu Mittag in der größten Mittagshitze gehen wir am Höhenweg zum Feldamsattel.


Der Weg führt anfangs durch offenes Gelände, linksseitig steil nach untengehend in Richtung Kaisertal, ist äußerst schmal aber relativ eben und wird nur durch einige kleine Unweg-samkeiten wie Felsblöcke, Baumstämme blockiert.


In Nähe des Feldalmsattels führt der Höhenweg wieder leicht bergauf durch ein kleinflächiges Waldgebiet.





Von hier aus hat man einen wunderschönen Panoramablick zum  Feldalmsattel(1433 m) und dahinter liegenden Zahmen Kaiser sowie Tiroler Nachbartäler.


Hier dominieren Wiesen und Weiden - typisches Almgebiet eben.


Nun geht es nur noch bergab.
Der Weg ist hier durch Felsblöcke mit rot-weiß-roter Markierung, welche verstreut in der Landschaft liegen, gekennzeichnet.



Besonders reizvoll ist die Landschaft im Längeck (1401 m).



Talwärts geht es nun weiter zum Hinterbärenbad, teils durch offenes Gelände, teils durch bewaldete Flächen, vorbei an Felsblöcken unterschiedlicher Größe und Form.


Die Endetappe des Weges ist wieder etwas steiler und führt zum großen Teil über Schotterwege, Geröll sowie kleinen Schluchten und Senken.



Schließlich erreichen wird Buchenmischwald in niederen Lagen.


In diesem Waldgebiet gibt es einen hohen Totholzanteil an umgefallenen und entwurzelten Baumarten, wie Buchen, Bergahorn und Fichten.


Sehr viele Baumstümpfe sind bereits verwittert und werden von Pflanzen und Tieren neu besiedelt.