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Brentenjoch - Bettlersteig - Tourenbeschreibung
Pfandlhof (783 m) - kurzer Abstecher zur Tischofer Höhle - hinauf zum Brentenjoch (1273 m - Weg zur Kaindlhütte (1293 m) - den Bettlersteig hinab - vorbei an der Straßwalch Jagdhütte (1119 m) & zurück zum Pflandhof (783 m)

Auf dem Weg in Richtung Kufstein stiegen wir kurz zur Tischofer Höhle ab.
Zwecks Zeitersparnis sowie wegen der großen Tagesetappe nahmen wir den Sessellift von der Kaiserlift-Talstation über die Mittelsation Duxeralm (911 m) auf das Brentenjoch (1273 m).


Von dort ging es zur Kaindlhütte, zunächst durch ein Waldgebiet, überquerten kleine Bäche  und erreichten schließlich das Almgebiet, auf 1293 m Höhe.


Hier befinden sich mehrere Almhütten, viele Kühe sowie die sog. Kaindlhütte, in welcher wir frühstückten.



Auf dem Weg in Richtung Bettlersteig hat man eine schöne Aussicht zum Gamsberg sowie zum dahinterliegenden Zahmen Kaiser.




Der Weg ist anfangs eben, dann leicht ansteigend und führt entlang zahlreicher Weiden und Almwiesen, bevor es wieder in Waldgebiet geht.


Auch hier ein wunderschöner Blick zum Zahmen Kaiser.

Schließlich erreichen wir den sog. Bettlersteig.


Hinunter geht es über zahlreiche Treppen und Stiegen sowie engen, an Steilwänden entlang laufenden, anglegten Wegen.
Dies waren manchmal so eng, dass man, wenn Wanderer entgegen kamen, warten musste, um den Weg fortzusetzen.


Nach Querung mehrere Gräben - Wege waren nach heftigen Gewittern den Steilhang hinabgerutscht und nicht mehr vorhanden - erreichten wir eine flachere Mischwaldregion, bestehend aus Hainbuchen und Bergahorn.



Auch hier gibt es zahlreiche interessante Pilze.




So etwa den Ästigen Stachelbart (Hericium ramosum). Dieser weiß gefärbte korallenartige Pilz ist sehr stark gefährdet, steht auf der Roten Liste und dementsprechend selten zu finden.


Man findet hier auch sehr viele unterschiedliche Pilze, welche bevorzugt an Baumstämmen und Totholz wachsen.



Schließlich ereichen wir die in Privatbesitz befindliche Straßwalch-Jagdhütte (1119 m).


Diese Hütte ist das älteste im Kaisertal stehende bewohnbare Gebäude und trägt die Hausnummer: Kufstein- Kaisertal 1.


Der restliche Teil des Weges zum Anton-Karg-Haus führt vorwiegend durch Mischwald und geht stetig bergab.